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INNEHALTEN

Kraft schöpfen

Orientierung finden

von Domvikar Paul Weismantel

„ Gottes Kraft geht alle Wege mit!"

Die ausgewählten Zitate von P. Alfred Delp SJ können zur persönlichen Betrachtung anregen. Im anschließenden Gebet werden sie mit der aktuellen Situation in Verbindung gebracht und lassen so die vielfältigen Sorgen vor Gott zur Sprache kommen. So kann das persönliche und gemeinsame Gebet gepflegt und auch als Netzwerk der Verbundenheit erfahren werden.

Vor 75 Jahren, am 2.2.1945 wurde P. Alfred Delp SJ in Berlin hingerichtet. Aus der Zeit seiner Inhaftierung, von Juli 1944 bis zu seinem Tod hat er uns beeindruckende Tagebuchnotizen hinterlassen. Darin bringt er sowohl sein unbändiges Gottvertrauen als auch seine bangen Fragen und Zweifel ins Wort.
In einer so schweren und schwierigen Zeit, wie der unsrigen, können seine Gedanken uns helfen beim eigenen Beten und Ringen.

1. Die innere Ruhe

 vergrößern  Hermann Simon

„In uns selbst strömen die Quellen des Heiles und der Heilung. Gott ist als ein Brunnen in uns, zu dem wir zu Gast und Einkehr geladen sind.
Diese inneren Quellen müssen wir finden und immer wieder strömen lassen in das Land unseres Lebens. Dann wird die Wüste gewandelt.
Ich will euch erquicken: Das alte Herrenwort wird vom strömenden Geist Gottes eingelöst. Von innen her wird uns die Kraft und die geistige Sicherheit und Überlegenheit kommen.
Wie oft habe ich dies erfahren in der Hetze und Gejagtheit dieser Monate, unter der Last und Übermacht: dass auf einmal die Frische und die Kraft von innen her aufgehen als morgendliche Sonne...
Wenn wir die inneren Quellen nicht finden, helfen uns keine Anspannungen und keine äußere Ruhe.
Wo aber der Geist Gottes den Menschen anrührt, da gerät er über seine Maße hinaus, und es ist immer etwas von der heiligen Stille und seligen Ruhe, der erholsamen Ruhe der Gottesnähe, des Domes, der Waldlandschaft , der guten Freundschaft in ihm."

Gebet

Du unser Gott, derzeit bedrängen uns viele offene Fragen.
Stündlich neue Meldungen zum Corona Virus verunsichern, bedrängen und erschüttern uns heftig. Das öffentliche Leben ist erheblich eingeschränkt und
gelähmt. Viele Menschen sind in großer Sorge um ihre Angehörigen und sich selbst. Vielen sitzt die Angst im Nacken vor dem, was noch alles kommen wird.
Die Zahl der Erkrankten nimmt ständig erschreckend zu.

Darum bitten wir dich um deine Nähe und Hilfe, deinen Beistand und Trost.
Stärke du unser erschüttertes Vertrauen. Wende du die weit verbreitete, vielfältige und allgegenwärtige Not. Stehe du uns darin bei. Hilf uns, nicht zu
verzweifeln, sondern besonnen zu bleiben, beharrlich und inständig zu beten, um so den Himmel zu bestürmen.

Lass uns erfahren, dass dein Geist uns von innen her stärkt und beruhigt.
Öffne unsere Sinne für jeden Lichtblick und Hoffnungsschimmer.
Schenke und erhalte uns ein hörendes und mitfühlendes Herz, das lieber verwundbar bleibt, als hart oder kalt zu werden.

HINWEIS:
Die weiteren Zitate von P. Delp als Schritte 2 und 3, sowie die zugehörigen Gebetstexte finden Sie untenstehend als Download oder Sie können diese über das Liturgiereferat der Diözese beziehen.

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